LAPL-A (Light Aircraft Pilot Licence)

Mit der Light Aircraft Pilot Licence erlangt man die Berechtigung zur Durchführung von Flügen als Pilot in Command (PIC) mit einmotorigen Landflugzeugen mit Kolbentriebwerk (SEP) oder Motorsegler mit einer höchstzulässigen Startmasse von 2000kg, beschränkt auf das Inland, max. 3 Passagiere und nur gültig innerhalb der EASA-Staaten innerhalb Europas.

Der Pilot in Command (PIC) wird in deutscher Sprache als Luftfahrzeugführer bezeichnet und ist dazu berechtigt ein Luftfahrzeug zu steuern. Alle Staaten der EASA finden Sie hier.

Die Light Aircraft Pilot Licence ist nicht ICAO-konform und eine Annerkennung außerhalb der EU ist nicht möglich! Des Weiteren kann keine Lehrberechtigung und keine Instrumentenflugberechtigung auf der Basis des LAPL erworben werden. 

 

Mit der LAPL-Ausbildung erlangt der Pilot zwar die günstigstere Flugausbildung im Vergleich zum PPL-A, jedoch sind die Möglichkeiten, die Berechtigung zu erweitern, sehr begrenzt. Die spätere Umschreibung der Lizenz auf PPL-A ist generell möglich, aber ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Dies bezüglich sollte man sich genauestens überlegen, ob man nicht direkt die PPL-A Ausbildung beginnen möchte.

 

Die theoretische Ausbildung beinhaltet folgende Fächer:

 

- Navigation

- Meteorologie

- Luftrecht

- Aerodynamik

- Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse

- Verhalten in besonderen Fällen

- Menschliches Leistungsvermögen

- Sprechfunk

 

Die Praktische Ausbildung beinhaltet folgende Punkte:

 

Von insgesamt 30 Flugstunden müssen geflogen werden:

- 15 Stunden mit Fluglehrer

- mindestens 6 Std. überwachter Solo

- davon 3 Stunden Allein-Überlandflug (mind. 150 km, eine Landung auf einem zweiten Platz)

 

 

 

Gesetze und Regularien ändern sich verständlicherweise mit der Zeit. Daher können wir eine 100%ige Aktualität der Angaben nicht gewährleisten. 

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